Fachtag “Schule als Lernort für Demokratie?” am 24. Juni 2014, 9.30h – 16.00h DGB-Haus, Düsseldorf

Zu diesem Fachtag laden das DGB-Bildungswerk NRW und FORENA (Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus der FH Düsseldorf)
Lehrkräfte aller Schulformen, außerschulische PädagogInnen und Studierende ein.

Thema:
Die demokratische Schule ist notwendiger Bestandteil einer demokratischen Gesellschaft. Im Alltag einer Schule trifft der Demokratieanspruch jedoch auf gegenläufige Tendenzen, die gesellschaftlich und strukturell bedingt sind: Schulen können sich weder der sozialen Segregation noch ihrer Selektionsfunktion entziehen und bilden so immer wieder gesellschaftliche Missstände ab, die dem Anspruch auf gleichberechtigte Beteiligung entgegenlaufen.
Für viele Lehrkräfte stellt sich deshalb die Frage, wie sie demokratisches Denken und Handeln in der Schule nicht nur vermitteln, sondern auch erlebbar machen können und welche Ansätze nachhaltig wirken. Der Fachtag für Lehrkräfte aller Schulformen, außerschulische PädagogInnen und Studierende gibt in Vorträgen und Workshops Antworten darauf.

VORTRÄGE AM VORMITTAG
• Mit Demokratiepädagogik zu einer Schule der Demokratie?
• Warum brauchen wir eine kritische politische Bildung?
WORKSHOPS AM NACHMITTAG
1. Demokratie leben – Zivilgesellschaftliches Engagement in Schulen
2. Partizipation trotz sozialer Benachteiligung? Bildungsarbeit mit besonders benachteiligten Jugendlichen in einer Demokratiewerkstatt
3. Vielfalt macht Spaß! Auf dem Weg zu einer Schule ohne Rassismus / Schule mit Courage.
4. Sprache als Schlüssel zur Teilhabe und zum Schulerfolg
5. Schon früh Demokratie lernen – Formen der Beteiligung von Kindern in Kitas und Grundschulen

Seminarkosten und -nummer 20,- Euro D17-148111-195
Anmeldung bis 18. Juni 2014, Ansprechpartnerin:
Arifka Dzeladini, Tel.: 0211-175 232 10
Online: www.dgb-bildungswerk-nrw.de/gegen-rassismus

Tagungsprogramm_Formular_neu

Ausgrenzung und Rassismus im pädagogischen Alltag. Wahrnehmen – Analysieren – Handeln. Workshop in Kooperation mit dem DGB-Bildungswerk NRW 21.5.2014, 10.00h-16.00h DGB- Haus in Düsseldorf

Thema:

„Du Opfer“, „Jude“, „türkische Schlampe“… Wer solche abwertenden, rassistischen oder antisemitischen Äußerungen im schulischen und außerschulischen Alltag wahrnimmt, möchte möglichst schnell und angemessen darauf reagieren. Wirkungsvolle Handlungsmöglichkeiten sollten sich allerdings nicht darauf beschränken, sich über die Erscheinungsformen des organisierten Rechtsextremismus zu informieren. Vielmehr muss es darum gehen, das Bewusstsein für demokratisches Denken und Handeln so zu fördern, dass es auch in dem jeweiligen Arbeitsbereich erlebbar wird.

Bei dieser Fortbildung werden unterschiedliche Erscheinungsformen eines Alltagsrassismus in pädagogischen Arbeitsfeldern und die gesellschaftlichen Hintergründe beleuchtet. Zentral ist die Frage, was wir tun können, um im Rahmen einer präventiven und kritischen politischen Bildungsarbeit das demokratische Denken und Handeln Jugendlicher zu stärken.

 

Referentinnen:

Dipl.Soz-Päd. Adelheid Schmitz u. Dipl.Soz.-Päd. Isolde Aigner (Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus der FH Düsseldorf)

 

Zielgruppe:

Lehrer und Lehrerinnen aller Schulformen, Pädagogen und Pädagoginnen aus außerschulischen Praxisfeldern, Studierende

 

Veranstaltungsort:

DGB- Haus, Friedrich-Ebert-Straße 34-38, 40210 Düsseldorf

Anmeldung noch möglich über:

DGB-Bildungswerk NRW e.V., Bismarckstr. 77, 40210 Düsseldorf

Tel. 0211/17523-210

Flyer: Ausschreibung_Ausgrenzung

 

Düsseldorf – Theresienstadt. Dokumentarfilm und Gespräch mit der Zeitzeugin Edith Devries-Bader.

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Düsseldorf-Theresienstadt – Eine Überlebende erzählt

Über 120 Studierende und Gäste besuchten am Abend des 21. Novembers auf dem Campus Süd die Veranstaltung „Düsseldorf-Theresienstadt“, organisiert vom Erinnerungs- und Lernort „Alter Schlachthof“. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vertreter des AStA, Alexander Stockhaus, stellte der Präsidiumsbeauftragte des Erinnerungsortes, Dr. Joachim Schröder, in groben Zügen das Projekt des Erinnerungs- und Lernorts „Alter Schlachthof“ vor. Im Anschluss an die kurze Präsentation wurde der Film „Düsseldorf-Theresienstadt“ von Renate Günther-Greene gezeigt, der in eindrucksvollen Bildern den Abriss des Güterbahnhofs Düsseldorf-Derendorf dokumentiert. Der ehemalige Güterbahnhof ist wie die alte Großviehhalle auf dem Schlachthof ein bedeutender historischer Ort: Von hier aus wurde die jüdische Bevölkerung der Region in die Ghettos und Konzentrationslager deportiert, nachdem sie sich zuvor in der Großviehhalle des ehemaligen Schlachthofs hatte einfinden müssen. Heute erinnert nur noch ein Mahnmal an die Verschleppung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung. Der Erinnerungs- und Lernort wird eine Verbindung zwischen beiden Orten herstellen. Höhepunkt des Abends war der bewegende Bericht der Holocaust-Überlebenden Edith Bader-Devries aus Weeze. Sie war als junges Mädchen im Alter von 7 Jahren mit ihren Eltern in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert worden – nur ihre engere Familie überlebte. Ihre Erinnerungen hielt sie in einem Buch fest: „Nicht mit zu hassen, mit zu lieben bin ich da“.

Ein kurzer Fernsehbericht von Center TV über Edith Bader und die Veranstaltung findet sich in:

http://www.rp-online.de/video/region-dusseldorf/center-tv/von-duesseldorf-nach-theresienstadt-erinnerungen-einer-ueberlebenden-vid-1.3843840 [www] >>

 

Information / Kontakt:
Dr. Joachim Schröder
Erinnerungs- und Lernort „Alter Schlachthof“
joachim.schroeder@fh-duesseldorf.de
T 0211/81-10499

 

The Tea Party – Its Rapid Rise and Current Prospects

Öffentlicher Vortrag

Dr. Lawrence Rosenthal
Direktor des Center for Right-Wing Studies
University of California Berkely

9. Juli 2012
18:30-20 Uhr
Heinrich-Heine Universität
Hörsaal 23.21 HS 3F

Veranstalter
Philosophische Fakultät der HHU, Prof. Dr. Stefan Bajohr
Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus der FH Düsseldorf, Prof. Dr. Fabian Virchow

Aktuelle Veranstaltungen

1. Juni 2012 Berlin –
Verbote von rechtsextremen Vereinigungen: Reichweite, Grenzen, Erfahrungen

5./6. Oktober 2012 Düsseldorf -
25 Jahre FORENA