Forena-Forum – Ausgabe 2

Ab sofort steht die zweite Ausgabe des Forena-Forums zum Download bereit.

Das Forena-Forum informiert über Aktuelles aus dem Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/ Neonazis der Fachhochschule Düsseldorf.

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Irrweg des Nationalismus

Interview mit FORENA-Mitarbeiter Alexander Häusler zur Europawahl, Landeszeitung Lüneburg v. 30.05.2014

Interview als pdf
Häusler-30_05_2014-017-01

Fachtag “Schule als Lernort für Demokratie?” am 24. Juni 2014, 9.30h – 16.00h DGB-Haus, Düsseldorf

Zu diesem Fachtag laden das DGB-Bildungswerk NRW und FORENA (Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus der FH Düsseldorf)
Lehrkräfte aller Schulformen, außerschulische PädagogInnen und Studierende ein.

Thema:
Die demokratische Schule ist notwendiger Bestandteil einer demokratischen Gesellschaft. Im Alltag einer Schule trifft der Demokratieanspruch jedoch auf gegenläufige Tendenzen, die gesellschaftlich und strukturell bedingt sind: Schulen können sich weder der sozialen Segregation noch ihrer Selektionsfunktion entziehen und bilden so immer wieder gesellschaftliche Missstände ab, die dem Anspruch auf gleichberechtigte Beteiligung entgegenlaufen.
Für viele Lehrkräfte stellt sich deshalb die Frage, wie sie demokratisches Denken und Handeln in der Schule nicht nur vermitteln, sondern auch erlebbar machen können und welche Ansätze nachhaltig wirken. Der Fachtag für Lehrkräfte aller Schulformen, außerschulische PädagogInnen und Studierende gibt in Vorträgen und Workshops Antworten darauf.

VORTRÄGE AM VORMITTAG
• Mit Demokratiepädagogik zu einer Schule der Demokratie?
• Warum brauchen wir eine kritische politische Bildung?
WORKSHOPS AM NACHMITTAG
1. Demokratie leben – Zivilgesellschaftliches Engagement in Schulen
2. Partizipation trotz sozialer Benachteiligung? Bildungsarbeit mit besonders benachteiligten Jugendlichen in einer Demokratiewerkstatt
3. Vielfalt macht Spaß! Auf dem Weg zu einer Schule ohne Rassismus / Schule mit Courage.
4. Sprache als Schlüssel zur Teilhabe und zum Schulerfolg
5. Schon früh Demokratie lernen – Formen der Beteiligung von Kindern in Kitas und Grundschulen

Seminarkosten und -nummer 20,- Euro D17-148111-195
Anmeldung bis 18. Juni 2014, Ansprechpartnerin:
Arifka Dzeladini, Tel.: 0211-175 232 10
Online: www.dgb-bildungswerk-nrw.de/gegen-rassismus

Tagungsprogramm_Formular_neu

Ausgrenzung und Rassismus im pädagogischen Alltag. Wahrnehmen – Analysieren – Handeln. Workshop in Kooperation mit dem DGB-Bildungswerk NRW 21.5.2014, 10.00h-16.00h DGB- Haus in Düsseldorf

Thema:

„Du Opfer“, „Jude“, „türkische Schlampe“… Wer solche abwertenden, rassistischen oder antisemitischen Äußerungen im schulischen und außerschulischen Alltag wahrnimmt, möchte möglichst schnell und angemessen darauf reagieren. Wirkungsvolle Handlungsmöglichkeiten sollten sich allerdings nicht darauf beschränken, sich über die Erscheinungsformen des organisierten Rechtsextremismus zu informieren. Vielmehr muss es darum gehen, das Bewusstsein für demokratisches Denken und Handeln so zu fördern, dass es auch in dem jeweiligen Arbeitsbereich erlebbar wird.

Bei dieser Fortbildung werden unterschiedliche Erscheinungsformen eines Alltagsrassismus in pädagogischen Arbeitsfeldern und die gesellschaftlichen Hintergründe beleuchtet. Zentral ist die Frage, was wir tun können, um im Rahmen einer präventiven und kritischen politischen Bildungsarbeit das demokratische Denken und Handeln Jugendlicher zu stärken.

 

Referentinnen:

Dipl.Soz-Päd. Adelheid Schmitz u. Dipl.Soz.-Päd. Isolde Aigner (Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus der FH Düsseldorf)

 

Zielgruppe:

Lehrer und Lehrerinnen aller Schulformen, Pädagogen und Pädagoginnen aus außerschulischen Praxisfeldern, Studierende

 

Veranstaltungsort:

DGB- Haus, Friedrich-Ebert-Straße 34-38, 40210 Düsseldorf

Anmeldung noch möglich über:

DGB-Bildungswerk NRW e.V., Bismarckstr. 77, 40210 Düsseldorf

Tel. 0211/17523-210

Flyer: Ausschreibung_Ausgrenzung

 

Fataler Wiederaufstieg des Nationalismus

Ein Kommentar von FORENA-Mitarbeiter Alexander Häusler zur Europawahl in tz München v. 12.04.2014

Beitrag als pdf

TZ_0_1_120414

Rechtspopulismus in Europa

Das Landesbüro Niedersachsen der Friedrich-Erbert-Stiftung hat die 2. Ausgabe der Handreichung “Vision Europa” herausgegeben, die sich mit dem Rechtspopulismus in Europa auseinandersetzt.

Im Interview auf Seite 3 nimmt FORENA-Mitarbeiter Alexander Häusler Stellung zur Partei “Alternative für Deutschland”.

Download als pdf

FES_02_Maerz2014_Vision Europa

Der Erinnerungs- und Lernort “Alter Schlachthof”

Der Erinnerungs- und Lernort “Alter Schlachthof” auf dem neuen Campus der Fachhochschule Düsseldorf

Stadt-Zeitung. Info der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft des Stadtverbandes Düsseldorf. 01/2014.

Link zum Artikel: http://pf.pic-develop.de/gewd/index_GEW_GEW_Zeitung_0413.html#/26

 

 

“Persilschein für rassistische Kampagnen”

Euphorisch reagieren Europas Rechtspopulisten auf das Ergebnis der Schweizer Volksabstimmung. Die AfD fordert schon ein Zuwanderungsrecht nach Schweizer Modell. Politologen fürchten einen Rechtsruck bei der Europawahl.

Artikel im Handelsblatt vom 10.02.2014: http://www.handelsblatt.com/politik/international/schweizer-votum-persilschein-fuer-rassistische-kampagnen/9457338.html

Forena Forum – Ausgabe 1

Das Forena Forum informiert ab sofort über aktuelles aus dem Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus / Neonazismus der Fachhochschule Düsseldorf. Die Publikation erscheint von nun an etwa alle vier Monate ergänzend zu unserer Internet-Präsenz und wird im pdf-Format per e-mail sowie als Druckfassung verbreitet. Außerdem ist sie auch im pdf-Format zum Download auf unserer Homepage abrufbar.

Das Forena Forum zum Download: forena-forum-ausgabe-01

Fachtag “Zuwanderung und Antiziganismus. Aktuelle Herausforderungen und Perspektiven” am 4.4.2014 an der FH Düsseldorf

Die Öffnung des EU-Arbeitsmarktes auch für Menschen aus Rumänien und Bulgarien stellt eine der großen Herausforderungen für Europa insgesamt dar. Auswirkungen zeigen sich vor allem in Kommunen, in denen sich arme und wenig qualifizierte Menschen ansiedeln, Wohnungen und Arbeit suchen, die Kinder in Schulen gehen sollen oder soziale Unterstützung erforderlich ist. Einige Kommunen und Bildungseinrichtungen fühlen sich angesichts der Zuwanderung überfordert und brauchen Unterstützung.

Gegenwärtig wächst in der Bevölkerung die Ablehnung gegenüber Sinti und Roma. Sie sind eine europaweit diskriminierte Minderheit und – anders als viele Flüchtlinge und Asylsuchende aus Kriegs- und Krisenregionen – Bürger und Bürgerinnen eines vereinten Europas. Die Wahrnehmung dieser Gruppe ist oftmals verzerrt und schwankt zwischen Vorurteilen, prinzipieller Ablehnung, offenem Rassismus und Verklärung.

Gerade vor den Europa- und Kommunalwahlen werden durch die extreme Rechte sowie im öffentlichen politischen Diskurs bewusst Ängste geschürt, rassistisch aufgeladen und so die Konflikte vor Ort verschärft.

Der Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus an der Fachhochschule Düsseldorf (FORENA) will mit diesem Fachtag, der gemeinsam mit der Heinrich Böll Stiftung NRW, dem Paritätischen in Nordrhein-Westfalen, Terno Drom und fiftyfifty durchgeführt wird, unterschiedliche Erscheinungsformen und Auswirkungen eines jahrhundertealten Antiziganismus beleuchten. Zentral wird die Frage sein, welche politischen und pädagogischen Handlungsstrategien entwickelt werden müssten, damit kein neuer Nährboden für Diskriminierung, Antiziganismus und Rassismus bereitet wird.

Flyer Fachtag

Anmeldung bis zum 20. März 2014
www.fh-duesseldorf.de/forena_anmeldung


 

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